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Tier und Mensch – Der andere Tierschutz e.V.

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Wir bitten dringend um finanzielle Unterstützung!

Unser Opel Astra, der für den Verein und für die Tiertafel äußerst wichtig ist, steht in der Werkstatt. Die Bremsen und die Zündspule müssen erneuert werden und es würde laut Kostenvoranschlag 1.500 Euro kosten.

Wir schaffen das nicht alleine !!!

Das Auto wird mehrmals in der Woche für die Tierbesuche in den Pflegeheimen und ganz besonders für Fahrten zu unserer Tiertafel benötigt. Die Regale in der Ausgabe sind leer und müssen wieder gefüllt, Futterspenden eingesammelt und verteilt werden und unsere Weihnachtsfeier für die Vierbeiner und ihre Zweibeiner steht an, wo mehrere Transporte für die Vorbereitung nötig sind.
Wir brauchen dringend Unterstützung zur Begleichung der Rechnung. Vielleicht kennt ja jemand jemanden, der uns das Auto eventuell preiswerter reparieren kann oder mit einer Ratenzahlung einverstanden wäre.

Tier und Mensch – Der andere Tierschutz e.V. ist wegen Förderung des Tierschutzes als gemeinnütziger Verein anerkannt. Für Ihre Spenden stellen wir Ihnen gern eine Spendenbescheinigung aus.
Für Zuwendungen bis zu einem Betrag von 200,00 Euro gilt der Überweisungsbeleg in Verbindung mit dem Kontoauszug als Zuwendungsbestätigung. Für Beträge über 200,00 Euro oder wenn Sie generell eine Spendenbescheinigung ausgestellt haben möchten, geben Sie bitte Ihre vollständige Anschrift deutlich lesbar auf dem Überweisungsbeleg an.

Tier und Mensch – Der andere Tierschutz e.V.
Sparkasse Chemnitz
IBAN DE61 8705 0000 3579 0055 10
SWIFT-/BIC-Code CHEKDE81XX
Verwendungszweck: Spende Autoreparatur

Im voraus herzlichen Dank für die eventuelle Unterstützung.

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Der Verein „ Tier und Mensch-der andere Tierschutz“ e.V. gründete sich im Jahr 2005 und besuchte anfangs geistig und körperlich behinderte Menschen.
Die Idee hatte der Vorsitzende des Vereins, Herr Jürgen Burkert, der schon längere Zeit mit seinen Hunden einen Angehörigen in einem Pflegeheim für behinderte Menschen besuchte.
Die bedingungslose Liebe, die den Menschen von Tieren entgegengebracht wird und den Menschen das Gefühl gibt, gebraucht zu werden, wollten wir auch für die Menschen nutzen, die das selber nicht erleben können, sei es auch nur vorübergehend.
Die Tiere fragen nicht, ob ein Mensch anders oder alt ist. Sie haben keine Vorurteile und darum können sie den Menschen lieben wie er ist. Leider lieben die Tiere auch Menschen, die sich ihnen gegenüber nicht so verhalten, wie sie es verdienen.

Durch den körperlichen Kontakt mit den Hunden und Katzen, die Berührungen des weichen Fells, das Spüren der Wärme der Tierkörper und dessen Bewegungen können wertvolle Regungen hervorgerufen werden – und vieles mehr. Die Tiere verbreiten Freude und Optimismus. Senioren, die sonst eher in sich gekehrt und verschlossen sind, gehen Dank der Tiere aus sich heraus, sie genießen es, die Tiere zu streichen oder nur zu beobachten. Dabei finden die Senioren in den Begleitern der Hunde aufmerksame Zuhörer für ihre Erinnerungen.
Egal, wo wir hinkommen, wir werden immer sehnsüchtig erwartet und am Ende nicht gerne gehen gelassen. Die Aufgeschlossenheit, die Motivation und das Leuchten in den Augen der Heimbewohner sind hinterher bei den Besuchten deutlich wahrzunehmen. Dies wird uns vom Pflegepersonal immer wieder aufs Neue bestätigt.

Für die Besuchsdienste sind neben der eigentlichen Tätigkeit viele Vorbereitungen zu treffen und an uns Tierhalter werden hohe Anforderungen gestellt. Es erfordert viel soziales Engagement und die Bereitschaft, Menschen, die alt sind, Mitgefühl und Verständnis entgegenzubringen. Ein Besuchsdienst mit Tieren ist auch immer ein Besuchsdienst des Tierhalters und erfordert Offenheit und Kommunikationsfähigkeit. Wir geben bei unseren Besuchen viel von uns selbst: Kraft, Zeit, Mitgefühl und im Gegenzug erhalten wir sehr viel Freude.

Die eigentliche Arbeit aber machen die Tiere. Diese dürfen bei diesen Treffen nicht überfordert werden und Zwang ist dabei einfach nicht erlaubt. Wir wollen mit unseren Tieren zu einem besseren Wohlbefinden im sozialen und psychischen Bereich beitragen.

Wir haben aber dabei eine große Verantwortung gegenüber den Tieren an unserer Seite und den Menschen, denen wir mit unserer Arbeit helfen wollen. Eine Überforderung von beiden Seiten muss ausgeschlossen werden. Deshalb nehmen wir grundsätzlich keine Kleintiere (Meerschweinchen, Hasen, Hamster) mit in die Pflegeheime. Diese Tiere haben all ihre natürlichen Feine in der Luft und die streichelnde Hand bedeutet für diese Tiere jedes Mal „ein Angriff von oben“. Sie sitzen nicht still, weil ihnen das Streicheln gefällt, sondern weil sie „erstarren vor Angst“, wenn die Hand sich von oben auf sie niederlässt. Das bedeutet in dieser Situation großen Stress für die Tiere.

Nicht alle unsere Hunde waren von Anfang an bei ihrem Herrschen. Sie stammen alle von verschiedenen Tierschutzvereinen oder wurden von ihrem Vorbesitzer nicht mehr gewollt und an uns abgegeben. Sie wurden von uns auch nicht speziell auf diese Besuchsaufgabe ausgebildet, sondern das Potential steckte in ihnen und wurde von uns gefördert.
Bei einem regelmäßigen Training wird immer wieder Wert auf einen guten Grundgehorsam und auf sehr gutes soziales Verhalten gegenüber den Menschen und anderen Tieren gelegt. Sie lernen dabei, sich an Rollstühle, Gehhilfen und Geräuschkulissen aller Art zu gewöhnen und in kritischen Situationen ruhig und gelassen zu bleiben.
Für uns ist auch sehr wichtig, dass nicht nur die verschiedenen Menschen von unseren Besuchen mit den Tieren profitieren, sondern auch unsere Hunde.

So sind diese Besuche im Lauf der Jahre zu einem gegenseitigen Geben und Nehmen geworden. Für uns ist es immer wieder schön, erleben zu dürfen, dass unsere Tiere den Menschen so viel Freude bringen und diese von den Menschen so viel Liebe erhalten. Darum nennen wir uns „ Tier und Mensch-der andere Tierschutz “ e.V..
-Sabine Köhn-